Planetarium Merseburg

Herzlich willkommen im Planetarium Merseburg!

ACHTUNG: Änderung der Parkplatzordnung

Vor dem Gebäude wurde eine neue Parkregelung eingeführt. Die Parkdauer beträgt zwei Stunden mit Parkscheibe. Sollten die Parkplätze nicht ausreichen, stehen die Parkplätze in der Teichstraße oder im Parkhaus an der Klia zur Verfügung.

50 Jahre Planetarium Merseburg

Kuppelsaal

Am 07.10.1969 wurde das Merseburger Planetarium seiner Bestimmung als Ort für die astronomische Volksbildung eröffnet. Wegen der Ferienwoche begehen wir das 50-jährige Bestehen am Dienstag, 15.10.2019 mit einer Festveranstaltung und einer anschließenden Festwoche mit Sondervorträgen. Dazu laden die Mitglieder des Vereins „Sternfreunde Planetarium Merseburg e.V“ und die Stadtverwaltung Merseburg herzlich ein. Weitere Informationen unter Jubiläum.

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Festvortrag Dienstag, 15.10. um 18:00 Uhr im Ständehaus: „Das Wissen um Zeit und Raum – Die Himmelsscheibe von Nebra und weitere archäoastronomische Schlüsselfunde aus Mitteldeutschland“

Die Himmelsscheibe von Nebra zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts. Sie ist Teil eines Fundensembles, das um 1600 v. Chr. auf dem Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt niedergelegt und dort im Juli 1999 illegal von Raubgräbern geborgen wurde. Die auf ihr abgebildeten komplexen astronomischen Phänomene machen sie zu einem Schlüsselfund der europäischen Vorgeschichte, der Astronomiegeschichte sowie der frühen Religionsgeschichte. Sie ist damit einer der ältesten Belege für die erstaunlichen astronomischen Kenntnisse des bronzezeitlichen Menschen.

Die Himmelsscheibe von Nebra ist inzwischen fester Bestandteil des Lehrplans für das Schulfach Astronomie in Sachsen-Anhalt und wurde 2013 in das UNESCO-Dokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen. Prof. Dr. Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale), wird im Zuge seines Vortrages die neuesten Erkenntnisse über die Himmelsscheibe von Nebra und ihren kulturellen Kontext aufgreifen und dadurch spannende Einblicke in die Vorstellungswelt prähistorischer Gesellschaften gewähren. Es wird um Anmeldung per E-Mail (me.meinike@gmx.de) gebeten. (Bild CC BY-SA 3.0)

Himmelsscheibe von Nebra

Sondervortrag Do, 17.10.19 um 18:00 Uhr: „War Wernher von Braun ein Hochstapler?“

Wernher von Braun gilt als genialer Raketenbauer und Marketingstratege. Bereits in frühester Jungend mit einem „Raketenvirus“ infiziert, arbeitete er erst für das Militär und die Nazis in Deutschland und nach dem zweiten Weltkrieg im Raketenprogramm in Amerika. Ohne Zweifel gehört er zu den Ikonen des beginnenden Raumfahrtzeitalters und die Mondrakete scheint ohne seine Initiative und Mitwirkung undenkbar. Im 50. Jahr der Landung von Menschen auf dem Mond wird seine Rolle in der Geschichte neu hinterfragt.

Der Referent Christopher Lauer hat in einer detaillierten Recherche Zeitzeugen befragt, in Archiven Dokumente gefunden und aufgearbeitet, die die Geschichte zum Teil widersprüchlich erscheinen lassen. Es wird um Voranmeldung über KVHS 03461/2590880 gebeten.

Wernher von Braun

Sondervortrag Sa, 19.10.19 um 18:00 Uhr: „Der Weltwissenschaftler Alexander v. Humboldt und sein Kosmos“

Die fünf Bände von Humboldts „Kosmos – Entwurf einer physischen Weltbeschreibung“ erschienen 1845 bis 1862, ein eindrucksvolles interdisziplinäres Werk. Geplant war eine Darstellung der Natur von einem uranologischen Teil (der Lehre von den Sternen), ausgehend von den Sternen und Nebeln, zu einem tellurischen Teil (der Lehre von Gestalt und Leben der Erde); es beginnt mit „den Sternen, die in den entferntesten Theilen des Weltraumes zwischen Nebelflecken aufglimmen und steigt durch unser Planetensystem bis zur irdischen Pflanzendecke und zu den kleinsten, oft von der Luft getragenen, dem unbewaffneten Auge verborgenen Organismen herab“.

Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt (Sternwarte Hamburg-Bergedorf, Uni Hamburg) gibt im Vortrag einen Überblick von Humboldts astronomischen Wissen im Kontext der Zeit. Es sollen aber auch seine umfassenden Erkenntnisse in den Bereichen der Biologie, Chemie, Physik und besonders Geowissenschaften einschließlich seiner Messinstrumente für die Expeditionen nach Zentralasien, USA und Lateinamerika thematisiert werden. Schließlich sind Humboldts Bestrebungen bemerkenswert, seine Forschungen einem breiten Publikum populärwissenschaftlich verständlich zu machen.

Alexander von Humboldt

Wer möchte bei der Schüler-AG „Die Weltraumdetektive“ mitmachen?

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Fulldome-Planetarium in Betrieb

Seit dem 16.09.2016 ist unser Fulldome-Planetarium in Betrieb. Es ergänzt unsere Vorträge und Sternenhimmelvorführungen mit digitaler 360-Grad-Ganzkuppelprojektion.

Fulldome

Heiraten im Planetarium – Wir holen für Sie die Sterne vom Himmel! Wirklich!

Der Kuppelsaal des Planetariums steht ab sofort als Trauzimmer für Eheschließungen zur Verfügung. Wer eine Hochzeit plant und die standesamtliche Trauung im Planetarium durchführen möchte, sollte sich mit uns in Verbindung setzten. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Frau Jahn vom Standesamt Merseburg (Tel.: 03461/248910) und die Planetariumsreferentin Mechthild Meinike zur Verfügung.

Sternenpaar

Merseburg hat ein Planetarium?!

Das Planetarium Merseburg wurde am 07.10.1969 eröffnet und gehört seitdem zu den wichtigen Standorten der astronomischen Volks- und Schulbildung. Unabhängig vom oft schlechten Wetter und dem aufgehellten Himmel in einer Industrieregion kann im Kuppelsaal ein naturgetreuer nachtschwarzer Himmel mit einer großen Anzahl von Sternen, der Milchstraße sowie dem Reigen der Planeten präsentiert werden.

Zusätzliche Technik lässt in den live moderierten Veranstaltungen die Schönheiten des Universums in ihrer Vielfalt erstrahlen. Bei einer Reise durch Raum und Zeit erfahren Sie Informatives und Unterhaltsames aus den Weiten des Kosmos. Für die Öffentlichkeit und für den Schulunterricht stehen 50 Plätze zur Verfügung.

Außenansicht Planetarium MerseburgAußenansicht Planetarium Merseburg

Kuppelsaal

Kuppelsaal

Kuppelsaal

Lichteffekte und Polarlicht